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Der PPC e.V., der die Rasse des Perro de Pastor Catalán in Deutschland betreut, beschreibt den Gos so:

 

Der Name katalanischer Schäferhund beschreibt zugleich Herkunft und Funktion dieser Rasse: so spricht man in Frankreich vom Chien de Berger Catalan, in Spanien vom Perro de Pastor Catalán und in seiner Heimat Katalonien vom Gos d´Atura Català oder kurz „Gos“. In Deutschland sieht man diese Rasse bisher eher sehr selten. In seiner Heimat, der nordspanischen Provinz Katalonien, ist er aber noch heute der rustikale Arbeitshund, der hier seit Jahrhunderten zur Beaufsichtigung der Herden eingesetzt wird. Der Gos fühlt sich zu seiner „Gruppe“ zugehörig, passt auf, begleitet und beschützt, auch ohne Anweisungen des Schäfers. 

Der Gos d´Atura Català ist ein mittelgroßer Hund: Rüden haben eine Schulterhöhe von durchschnittlich 53 cm und Hündinnen von 49 cm, bei einem Gewicht von etwa 16 – 24 kg. Die Rasse wurde von der FCI (Fédération cynologique internationale) in die Gruppe der Hüte‐ und Treibhunde eingeordnet.

Der Gos d´Atura Català hat ein lustiges Wesen, ist im Haus bei entsprechender Auslastung ausgeglichen und ruhig, bei den Spaziergängen fröhlich bis temperamentvoll. Haben Sie eine gute Bindung zu Ihrem Gos aufgebaut, dann wird er mit Ihnen bei allen Aktivitäten gerne und freudig zusammenarbeiten. Aufgrund seiner Intelligenz lernt und begreift er sehr schnell. Seine Fähigkeit, eigene Entscheidung zu treffen, erfordert von seinem Besitzer eine liebevolle, aber konsequente Erziehung. Harte Trainingsmethoden und unangemessene Strafen führen beim sensiblen Gos nie zum Erfolg. 

Als „Gebrauchshund“ freut er sich neben seinen täglichen Spaziergängen auch über eine „Aufgabe“, wie er sie beim Mantrailing, im Hundesport oder bei der Arbeit als Therapie- oder Rettungshund finden kann. Genauso wichtig sind ihm aber die anschließenden Phasen der Ruhe. Ein gut erzogener Gos ist auch zufrieden, wenn er seine Menschen im Alltag überall begleiten darf.

Alexandra Praml | alex.praml@arcor.de